MP3 PLAYER

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Fragen und Antworten

Was ist besser, ein Player mit Akku oder mit Batterie?

Das ist garnicht so einfach zu sagen. Batterien sind nicht teuer und können schnell mal gewechselt werden. Ist der Akku leer, braucht es meist eine Zeit, bis er wieder geladen ist (2-5 Stunden, ja nach Ladeart und Fabrikat). Einen zweiten Akku vorzuhalten, so dass einer immer voll geladen ist, ist schon auch eine Preisfrage. Es hängt auch davon ab, wie oft man seinen MP3 Player benutzt. Bei sehr häufiger Anwendung ist der Akku allemal die sparsamere Variante. Vor der ersten Benutzung muss ein Akku meist erst einmal voll geladen werden, da werden meist 24 Stunden empfohlen. Eine Akku Ladung hält normalerweise nicht so lange wie eine Batterie. Hier habe ich von ca 5h für eine Akkuladung und 10h für eine Batterie gehört. Aber auch hier gibt es bestimmt Schwankungen. Hinzu kommt das Übliche: Wie lange Batterie und Akku halten hängt unter anderem von der Temperatur, der Lagerdauer und dem Aufladeverhalten ab. Und schliesslich sind Akkus nicht verschleissfrei, sie halten nur eine begrenzte Anzahl an Ladeyzklen aus. Dann lässt ihre Fähigkeit Strom zu speichern nach und die Zeit, die eine Akkuladung hält, wird immer kürzer. Daher sollte der Akku niemals fest eingebaut sein.

Braucht man ein Radio im MP3 Player?

Ganz klar, das ist eine Geschmacksfrage. Aber haben Discman oder Walkman ursprünglich ein Radio gehabt? Normalerweise geht es doch vor allem darum, die Lieblingsmusik auch unterwegs zu hören. Die Radios, die in MP3 Player eingebaut werden, sind oft auch nicht unbedingt von allerbester Qualität. Empfehlung: Lieber Finger weg.

Der MP3 Player als Diktiergerät?

Ja, moderen MP3 Player zeichnen Geräusche auf. Das kann Sprache sein, muss aber nicht. Was immer Sie unterwegs aufnehmen wollen - kein Problem. Und dann kann man es zu Hause in Ruhe anhören und eventuell aufschreiben. Einige Player haben eine Wiederholfunktion: Man markiert Anfang und Ende eines Bereichs der Aufzeichnung und dieser Bereich wird dann endlos wiederholt. Das kann beim Mitschreiben einer Sprachaufzeichnung nützlich sein.
Interessant wird es, wenn Sie die Aufzeichnungen auf dem PC hören wollen. Hochwertige und teure Player haben Line in und erzeugen MP3, das ist weder in Sachen Qualität noch in Sachen Kompatibilität ein Problem.
Wenn aber von "Voice RecordinG" oder "Diktiergerät" die Rede ist, werden normalerweise andere Aufzeichnungsformate verwendet. Beispiele sind ACT oder G.726. Letzteres ist eine CCITT Norm und kommt aus der Telephonie. Codiert wird hier mit ADPCM (Adaptive Differentail Pulse Code Modulation) und meist 32 oder 64 kbits. Das Verfahren eignet sich hinreichend für Sprache und sorgt dafür, dass sich auf einem 128 MB Speicher 8 Stunden gesprochener Text unterbringen lassen. Von den gängigen PC Programmen (Windows WAV Recorder, Windows Media Player) wird dieses Format leider nicht unterstützt. Es gibt aber Shareware, die das kann, da googled man am besten mal ein bischen.

Gut, ich kenne MP3. Aber was ist WMA?

WMA steht für Windows Media Audio. Wie auch MP3 ist das ein Format, in dem man codierte Musikdaten speichert. Die Datenmenge wird dabei reduziert. WMA wurde von Microsoft entwickelt und soll zu kleineren Dateien und besserer Qualität als bei MP3 führen. Allerdings habe ich das bisher nicht feststellen können. Ich habe WMA Dateien mit Windows Media Player in 128kbps und 64kbps hergestellt, die praktisch genau so gross wie MP3 Dateien waren, genaugenommen sogar ein paar Bytes grösser. Mit meinen bescheidenen Hörfähigkeiten habe ich keinen signifikanten Qualitätsunterschied feststellen können. MP3 ist weiter verbreitet. Es gibt eine Reihe von Programmen zur Umwandlung von MP3 in WMA und zurück. WMA unterstützt natürlich keine MP3 ID3 tags, also wird von ID3 fähigen Geräten beim Abspielen die ID3 Information auch nicht angezeigt. WMA unterstützt Digital Rights Management Funktionen, die aber eher für die Musikindustrie interessant sind denn für den einzelnen Anwender. Im Moment kann ich keinen triftigen Grund erkennen, WMA statt MP3 zu verwenden.

Wie kann ich meine CDs auf dem MP3 Player hören?

Nun, die CD Daten müssen in MP3 oder WMA umgewandelt werden und dann werden sie wie üblich auf den Player kopiert. Zum umwandeln gibt es Software. Auch der Windows Media Player kann das.

Was gibts denn so an nützlicher Software in Sachen MP3?

  • EncSpot - Diese Software zeigt Ihnen an, welche Qualität Ihre MP3 Datei hat, also mit welcher Frequenz aufgezeichnet wurde.
  • MP3 Renamer - Benennt MP3 Dateien automatisch gemäss der ID3 Tags um.
  • Messer (Memo Session Sound Recorder) ist ein Programm, mit dem man jede Art von Audio In in MP3 speichern kann. Das ist zum Beispiel eine tolle Sache, wenn man seine eigene Musik mal unterwegs hören möchte.
  • ID3-TagIT - Ein sehr umfangreiches Programm zum editieren von ID3 Tags, das auch ID3v2 unterstützt. Freeware.
  • MP3 Gain Ful - Wenn man MP3s aus verschiedenen Quellen hat sind die Lautstärken oft sehr unterschiedlich, eben noch zu leise fällt einem beim nächsten Lied das Ohr ab. Diese Software passt die Lautstärken aneinander an.
  • CDex - ein Programm, um eine CD in MP3 oder auch andere Formate wie WMA zu verwandeln.

Um diese Software zu bekommen ist es am einfachsten, nach dem Programmnamen zu googlen.

Was darf so ein MP3 Player kosten?

Dieser Super Player wird in verschiedenen Versionen unter verschiedenen Markenbezeichnungen in Deutschland verkauft. Oft kostet er deutlich über 100€. Es gibt ihn aber auch schon günstiger. Wenn man ihn für unter 70€ bekommt ist das ein sehr ordentlicher Preis. In dem Preis sollte enthalten sein:

  1. Der Player
  2. Der praktische Stereo Ohrhöhrer, der in ein Band eingearbeitet ist (Super auch zum Joggen)
  3. Die AAA Batterie
  4. Ein Verbindungskabel zum USB Port (geht auch ohne, aber manchmal wirds eng, wenn die USB Ports nah zusammen sind und man mehrere Geräte gleichzeitig anschliessen will)
  5. Eine TreiberCD für Windows 98
  6. Ein (meist englischsprachiges) Handbuch
  7. Eine vernünftige Verpackung, die den Player beim Transport schützt

Und noch ein Tip: Der Preis für Player, die Flash RAMs besitzen, und das sind alle MP3 Player, die über USB Anschluss verfügen, wird in den nächsten 12 Monaten eher steigen als fallen.
Das liegt einfach daran, dass die Flash RAM Preise steigen und der Speicher das teuerste Bauteil eines solchen Gerätes ist. Wer also hier auf fallende Preise spekuliert, mag daneben liegen. Günstiger als ca 70€ wird man solche Player in den nächsten Monaten wohl kaum bekommen.

Welche Grundtypen von MP3 Playern gibts denn so?

  1. CD Spieler, die CDs mit MP3 spielen. Die sind sehr günstig zu bekommen, spielen sehr lange (auf eine CD passen locker 6 MP3 codierte CD`s) und man kann die mUsik leicht wechseln. Andererseits sind mobile CD Player niemals wirklich Shock Resistent, auch wenns drei mal draufsteht und sie sind grösser und schwerer als andere MP3-Player.
  2. Spieler mit Karten haben den Vorteil, dass sie leicht erweiterbar sind, dass man vorhandene Speicherkarten, etwa von der Digitalkamera, weiterverwenden kann und sehr leicht Musik tauschen kann. Am Markt sind im wesentlichen vier Speicherkartentypen vorzufeinden. Secure Digital (SD) ist recht neu und angeblich vergleichsweise stromsparend und schnell. Multi Media (MM) gilt als ein Format, dass sich nie so richtig durchsetzen konnte und Compact Flash (CF) erfreut sich weiter Verbreitung und grosser Beliebtheit, ist aber eine SPur grösser. Schliesslich gibts noch Sonys eigenen Memory Stick "standard", der nicht nur Herstellerpsezifisch ist sondern auch noch teuer. Tip: Wenn Sie nicht eh schon auf eine Kartenart festgelegt sind, nehmen Sie lieber keinen "KartenPlayer". Wenns einer sein soll, ist Pontis kein schlechter (SP600 kann SD, MM, CF) und die NewGen, die in Deutschland von Hyunday vertrieben werden, liefern gute Leistung für überschaubares Geld.
  3. Spieler mit Flash Memory haben den Vorteil, dass sie sehr klein sind, Erschütterungen jeder Art ihnen nichts anhaben können und der Stromverbrauch im allgemeinen deutlich unter dem der Karten-Spieler liegt und somit die Batterien oder Akus viel länger halten. Standard ist zur Zeit 128MB, 256Mb ist stark im kommen und die guten iRiver gibts auch schon mit 1GB (die kosten aber auch über 400€..). Unterscheiden muss man zwischen den günstigen Einstiegsgeräten aus China und den hochwertigen Playern. Die Einstiegsgeräte, wie auch unter "ein typische Player" dargestellt, konznetrieren sich ganz auf das kostengünstige Abspielen von MP3. Die hochwertigen sind gleich deutlich teurer, warten aber mit vielfältigen Zuatzfunktionen auf, z.B. Line in, MP3 Kodierung, verbesserte Anzeigemöglichkeiten, besseren Klang.
  4. Festplattenspieler wurden durch Apples iPod populär. Es gibt die "grossen" ab ca 10GB, die mehr eine mobile Schallplattensammlung darstellen und die kleinen, die bei ca 1 GB Festplatten beginnen und eher eine Konkurrenz zu den Flash basierten Playern sind. Alle die ich kenne, die zum ersten mal einen iPod in der Hand hatten, waren fasziniert, wie klein er in Wirklichkeit ist. Er ist zwar nicht so erschütterungsresistent wie ein Flash Player, aber doch erstaunlich robust. Der einzige Wehrmutstropfen des iPOd ist sicherlich sein Preis. Andere interessante Hard Disk Player gibts von iRiver und Creative.
  5. Empfehlung: Einen Flash Player und/oder einen Hard Disk Player. Und dann sollte man sich genau überlegen:
    1. Was will ich damit anfangen, wo will ich ihn einsetzen und wie oft will ich ihn einsetzen, wieviel Musik hab ich eigentlich?
    2. Wieviel will ich ausgeben?
    3. Welche Features, welche Qualität brauche ich wirklich?



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